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Laufjahr 2019: Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Na? Jahresrückblick-Junkie? So nach dem Motto: egal was, Hauptsache kurz, kreuz und quer sowie kompakt? Oder doch eher Typ Jahresrückblick-Verweigerer? Bei mir irgendwie etwas dazwischen. Gutschweizerischer Kompromiss halt.

Und trotzdem kommt man als Laufblogger nicht drumherum, zum Jahresende auf die eigenen Statistikwerte zu schauen. Ganz fokussiert: Thema Laufen – sonst nix. «Eindimensional», werden Kritiker nörgeln und Nörgler kritisieren. Konkret: Gut 1200 Kilometer waren es 2019.

Und? Sagen wir so: Es gab gute Zeiten, es gab schlechte Zeiten. Die Anzahl der Läufe, deren 87 an der Zahl, offenbart nämlich, dass da viel Luft war. Bedeutet, dass im Schnitt nicht einmal jeder vierte Tag des zu Ende gehenden Jahres zum Lauftraining (oder zu einem Wettkampf) genutzt worden ist.

Zu viel Leerlauf? «Kann man so direkt nicht sagen», würde mein Personal Motivation Coach jetzt sagen. Denn dahinter verbergen sich auch viele Phasen der Regeneration. Nach dem Ultra Bielersee mit 50 Kilometern, nach dem E51 auf dem «Eiger Ultra Trail» in Grindelwald, nach dem Köln-Marathon über die klassische Distanz von 42,195 Kilometern. Schöne und unvergessliche Momente.

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Die Burgruine Wartenberg oberhalb von Muttenz bietet einen atemberaubenden Blick auf das Dreiland rund um Basel. Wunderbarer Ausflug mit meinem Personal Motivation Coach. Zeit für Gedankenspiele zum Laufjahr 2020. (Foto: Sabine Böhm)

Soeben bin ich auf Strava dem Club «1000 Kilometer im 2020» beigetreten. Einfach so. Als Motivationsspritze. Wie auch der Rennsteiglauf Mitte Mai im Thüringer Wald eine sein soll. Doch noch ist von der Spritze kaum was zu spüren; seit ein paar Wochen ist der letzte Biss abhanden gekommen. Mal 10 Kilometer da, dann 12 Kilometer dort. Ohne Struktur. Die in Eisenach geforderten 73,9 Kilometer sind aus heutiger Sicht weit weg.

Schlechte Zeiten?

Mitnichten.

Denn eins ist allen Jahresrückblicken gemein: Sie fallen zeitlich so, dass auch die gerade im Sportbereich berühmt-berüchtigten «guten Vorsätze» gleich um die Ecke sind. Auch in diesem Jahr. Also hauen wir in den kommenden Tagen da mal 10, dort mal 12 Kilometer raus. Und steigern in den folgenden Wochen sukzessive den Umfang.

Denn: Ziele setzen? Kann ich. Ziele erreichen? Auch. Erst recht mit meinem Personal Motivation Coach an der Seite. Und auf mehr als 1200 Laufkilometern in 2019 lässt sich aufbauen, auf die dabei abgespulten 14’700 Höhenmeter sowieso.

Beginnt da etwa die Spritze zu wirken?

Fortsetzung folgt.

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Das «Trio Infernale» für 2020? Gruppenbild mit Personal Pacemaker Nala und meinem Personal Motivation Coach auf dem Feldberg. Am Stephanstag stand Schneewandern als Alternativtraining auf dem Programm.

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