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Der Berg ruft: Zermatt-Marathon ante portas

Noch etwas mehr als acht Tage und zwölf Stunden. Dann wird in St. Niklaus der Knall des Pistolenschusses durchs Mattertal hallen. Links und rechts schroffe Wände. Die Richtung: talaufwärts. Der Weg ist das Ziel.

«Wahnsinn!»
«Kann man machen …»
«Nein, wirklich?»

Der Zermatt-Marathon führt etwas unterhalb des Stellisees vorbei – der Blick auf das «Horu» ist aber nicht minder eindrucksvoll. So es sich denn nicht hinter einer Nebelwand verstecken sollte …

Es sind dieser Tage im Gespräch mit mir die immer gleichen wiederkehrenden Wortfetzen – darauf angesprochen, was denn genau hinter dem Zermatt-Marathon stecke. Hin und wieder auch die Frage, wie lang die Strecke denn sei. 42 Kilometer, Marathon halt. Und 195 Meter obendrauf.

«Und dann noch bergauf?» Ja. Knapp 2000 Höhenmeter. 1944, um genau zu sein.

«Wahnsinn!»
«Kann man machen …»
«Nein, wirklich?»

Heute liegt die offizielle Startbestätigung im Postfach. Elektronisch natürlich. Nummer 578.

Das Training der vergangenen Wochen und Monate lässt hoffen. Ingesamt sind im Jahr 2017 schon über 800 Kilometer abgespult. Über 84 Stunden unterwegs. 8245 Höhenmeter bewältigt.

Darunter auch das Wettkampf-Comeback nach fast einem Jahr: neuer persönlicher Rekord über 10 Meilen im Fricktal, neuer persönlicher Rekord auf der Halbmarathondistanz im Dreiländereck. Und Zermatt 2017? Vor drei Jahren standen 6:12.53 Stunden auf der Uhr.

Ein Premierenlauf wird es ohnehin werden: erster Marathon in der Alterskategorie Ü50. Und, das Piriformis-Syndrom lässt grüssen, der erste Marathon seit rund zwei Jahren. Berglauf als Städter? Kann man machen … – und wie wäre es mit #breaking6 als Supplement?

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  1. Zermatt-Marathon: Blut, Schweiss und Läuferstolz – strohmRUN

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