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«Dreiländerlauf»: Rekordreicher Weg nach Zermatt

Trainingsläufe in Wettkampfatmosphäre. Um nach der gesundheitlich verkorksten Saison 2016 dieses Kribbeln mit der Startnummer am Bauch wieder mal zu spüren. So die Idee. Spontane Teilnahme beim «Grand Prix Fricktal» am Ostersamstag, dann der «Grand Prix Bern» auf dem Plan, dann der «Dreiländerlauf». Zwei Mal zehn Meilen, ein Mal Halbmarathondistanz quasi vor der Haustüre. Und immer im Fokus: der «Zermatt-Marathon» am 1. Juli 2017.

Nach dieser Trilogie fällt das Fazit zugleich überraschend und ermutigend aus. Nein, nicht die kurzfristige Absage für den grössten Volkslauf der Schweiz in der Bundesstadt überrascht, weil in der Nacht auf den Wettkampftag vor Wochentrist zur triefenden Nase Schluck- und Halsweh dazukamen. Sondern vielmehr das, was bei den anderen beiden Läufen rauskam: persönliche Bestzeit im Fricktal Mitte April, persönliche Bestzeit im Dreiländereck.

Zwei Mal eine Leistung aus dem Jahr 2005 geschlagen. Das passt in diese Tage, in denen sich der Mix aus Lauftraining, Personal (Kraft-)Training und sukzessivem Gewichtsverlust auszuzahlen beginnt. Gestern, beim «27. Dreiländerlauf» nun also 1:56.45 Stunden für 21,0975 Kilometer – oder anders ausgedrückt: 36 Sekunden weniger als vor einem Dutzend Jahren. Und dabei beim Lauf mit Start und Ziel vor dem Basler Rathaus, mit Abstecher ins elsässische St. Louis und Huningue und ins südbadische Weil am Rhein alles andere als das Optimum rausgeholt.

Drei Länder, ein Lauf: Gestartet wird beim Halbmarathon auf dem Marktplatz vor dem Basler Rathaus – dann geht’s über die elsässischen St. Louis und Huningue ins Badische Weil am Rhein und wieder zurück nach Basel.

Zu schnelle erste Kilometer, dann bei der Passage durch das Gelände der einstigen Landesgartenschau in Richtung Lange Erlen, bei der Rückkehr also aus dem EU-Raum nach Helvetien, ein erstes Mal mit der Wärme gehadert – und schliesslich dem Kleinbasler Rheinufer entlang das Gefühl von «Flasche leer» mental erfolgreich bekämpft. Der erste längere Lauf nach überstandener Erkältung – das ist in jenen Momenten in den Beinen zu spüren. Umso erfreulicher liest sich die letztlich gelaufene Durchschnittspace von 5:31 Minuten pro Kilometer.

Bereits heute Abend wieder Personal (Kraft-)Training bei Fitorama-Coach Daniel Schmidt. Gegen müde Beine, für noch mehr Rumpfstabilität. Der Trainingsplan geht nahtlos weiter. Denn immer im Fokus: der «Zermatt-Marathon» am 1. Juli 2017. Noch ein Rekord?

«Heya Vloggy, gratuliere», meldet sich Ruedi Frehner – aka «der Coach» – über WhatsApp aus dem Bündnerland zu Wort. «Die Richtung stimmt, da ist noch mehr möglich.» Man mag ihm dieser Tage, im Wettkampffrühling 2017, irgendwie nicht widersprechen.

2 Kommentare zu «Dreiländerlauf»: Rekordreicher Weg nach Zermatt

  1. Elke's Runningblog // 23. Mai 2017 um 7:51 am // Antwort

    Hallo Vloggy,
    ich gratuliere ganz besonders herzlich. Nach einem verkorksten Jahr gleich mit solcher Zeitverbesserung aufwarten – das ist eine Ansage!
    Wie hält das eigentlich der schweizer Zoll, wenn da hordenweise Menschen aus dem EU-Raum in Euer Land einfallen…?
    Liebe Grüße
    Elke

    • Hallo Elke

      Herzlichen Dank! Ja, ich geniesse die gegenwärtige Phase natürlich in vollen Zügen – im Wissen darum, dass es auch rasch wieder kippen kann.

      Das mit dem Grenzübertritt ist insofern clever geregelt, als dass der Lauf von Weil nach Basel über die supergrüne Grenze führt – und bei der «Ausreise» ins Elsass allfällig vorhandene Zöllner an einem Sonntagmorgen ohnehin gerade bei Croissant und einer Zigarette sind …

      Liebe Gruess

      Vloggy

1 Trackback / Pingback

  1. Der Berg ruft: Zermatt-Marathon ante portas – strohmRUN

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