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Jahresrückblick: Excel-Rechnen für die Moral

Er läuft mit: bei Sonne, bei Regen, selbst bei Schnee – so es ihn denn gäbe. Er? Der Garmin Forerunner 920XT. Auch in diesem Jahr, das läuferisch mehr als durchwachsen ausfällt: viele Pausen, kein Fluss, kein Plan. Oder mit anderen Worten: verkorkst, überflüssig – ein Laufjahr zum Vergessen. So rein subjektiv.

Für die objektiven Dinge im Sportlerleben, gibt es eben ihn. Den GPS-Tracker am Handgelenk, der – nebst zahlreichen weiteren nützlichen und noch nützlicheren Daten – jeden Schritt und jede Kurve eines Lauftrainings mehr oder weniger feinsäuberlich aufzeichnet. Und siehe da: Im Zusammenspiel mit dem Online-Logbuch spuckt das trainingstechnische Hightech-Drumherum im Jahresrückblick 2016 durchaus Überraschendes aus.

Die Daten flux runtergeladen, geöffnet, umformatiert – und fertig ist die excel’sche CSV-Spielwiese für alle Statistik-Fetischisten dieser Welt. Okay, 47 Laufeinheiten in einem Kalenderjahr (Stand: 26. Dezember) sind auf den ersten Blick nicht viel. Bei genauerem Hinsehen aber sehr wohl: Denn während drei Monaten ruhte der Aktivsportbetrieb bekanntlich komplett, um die langwierigen muskulären Probleme wieder in den Griff zu bekommen, die sich nach dem einzigen Wettkampf des Jahres, dem Halbmarathon in Freiburg im Breisgau Anfang April, wieder massiv verschärft hatten. Und danach war erst einmal langsames und vorsichtiges Herantasten angesagt.

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Läuft und läuft und läuft – trotz massiven Trainingseinschränkungen im zu Ende gehenden Jahr. 2017 soll wieder angegriffen werden. (Foto: Manu Gómez/Flickr/cc)

Umso überraschender sind die Zahlen, die mir die Summenfunktion und eine simple Division in der microsoft’schen Tabellenkalkulation auf dem Apfel-Gerät ausspucken: 643,5 Kilometer, pro Training durchschnittlich 13,7 Kilometer. Insgesamt zwölf Läufe, also jeder vierte, über 20 Kilometer.

Sobald ein Trainingslauf etwas «schneller» wird, zieht es zwar noch heute in der Muskulatur. Doch die Kondition ist offenbar nicht zu killen. Wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf die Saisonplanung 2017, wo bis jetzt «erst» der Zermatt-Marathon Anfang Juli fix ist. Weitere lange Wettkämpfe werden folgen. So geht Excel-Rechnen für die Moral.

Ach, und noch etwas – auch wenn es nur Spielerei und sehr grober Annäherungswert ist: 72’500 Kalorien sollen diese Lauftrainings verbrannt haben. Daraufhin greife ich nach all dieser schweisstreibenden Rechnerei gleich nochmals in die Weihnachtsgutzi-Büchse

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Lang, lang ist’s her: Selfie mit Coach Ruedi Frehner in Freiburg im Breisgau. Der Halbmarathon Anfang April war 2016 gleichbedeutend mit dem einzigen Wettkampfstart.

3 Kommentare zu Jahresrückblick: Excel-Rechnen für die Moral

  1. Danke! Die Gestaltung strohm-Run ist super!!! Bin halt ein Vloggy Fan😎

  2. Hi Vloggy

    Ich wünsche dir ein besseres Jahr ohne Wehwehli und sonstige innerliche Verhinderungen. So wie ich dich kenne, wird es am Wille nicht fehlen.

    E Schmutz an dini Gemahlin und liebe Grüsse
    Gabor Szirt

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