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Laufjahr-Puzzle als grosses Kopfkino

Nicht etwa der Blick in den Kalender ist massgebend, nein, es ist vielmehr derjenige auf die Laufbekleidung: Das erste Training in langen Hosen ist untrügliches Zeichen dafür, dass sich das Jahr dem Ende zuneigt. Läuferisch geht der heutige Ausflug (zum Glück nur sprichwörtlich) in ebenjene langen Hosen. Denn beim dritten schnellen Intervall ist Schluss: Kopf, Beine, Po wollen nicht so recht, und auch im Magen rumpelt es unangenehm. Schwamm drüber, Strich drunter. Dusche, Marsch!

Basler Stadtlauf, ja oder nein? Auf dem Rückweg schiessen mir so allerlei Gedanken durch den Kopf. Planspiele. Puzzleteile. Die Form zum Ende der Saison stimmt: Bis auf den heutigen Tag waren die spritzigen Trainings derart spritzig, dass der Stadtlauf-Rekord vom vergangenen Jahr (zur Erinnerung: erstmals ein Wettkampf unter der Marke von fünf Minuten pro Kilometer) ernsthaft in Bedrängnis ist. Da kann auch das sich in den vergangenen Wochen wieder stärker bemerkbar machende Piriformis-Syndrom nichts dran ändern.

Also: Basler Stadtlauf, ja oder nein? Wirklich eine ernsthafte Frage? Heute ist so ein Moment, in dem man am liebsten die Laufschuhe an den Nagel hängen würde. Nichts geht. Ausser Planspielen. Und Puzzleteilen. Formerhalt durch den Winter – und dann mit Mittel- und Langdistanzen gleich im Frühjahr wettkampfmässig loslegen? Reizvoll.

Es kreisen Halb- und Ganzmarathon-Destinationen im Kopf herum. Flach, weniger flach, hügelig. Frühling, Sommer, Herbst. Unterland, Oberland, In- und Ausland. Dazu das RUEDIRENNT-Projekt 2016 meines Coaches, das ich Ende Februar und Anfang März auch läuferisch substanziell unterstützen will. Insbesondere der 3. März ist schon fett in der Agenda eingetragen: von Vaduz nach Chur, 42 Kilometer, mitten hinein in die Eröffnungsfeier der «Special Olympics»-Winterspiele auf dem Arcasplatz.

«Let the games begin!» Das Motto gilt für mein planspielerisches Gedankenpuzzle punkto Laufjahr 2016 schon längst. Und erst recht während eines Schwamm-drüber-Strich-drunter-Trainings gerät sowas schnell zum Kopfkino – zum ganz grossen Kopfkino! Fortsetzung folgt.

 


Quelle Vorschaubild Artikel:
Andrew Malone/Flickr/CC)

2 Kommentare zu Laufjahr-Puzzle als grosses Kopfkino

  1. Hoi Vloggy,
    am Ende geschickt die Gretchenfrage ausgeblendet.
    Da stell ich sie einfach nochmal: Basel, ja oder nein…?
    Liebe Grüße
    Elke

    • Sali Elke

      Nun, ich bin jedenfalls noch nicht gemeldet – und halte mir die Nachmeldeoption offen. Die Tendenz geht allerdings schon in Richtung Teilnahme. Es gehört irgendwie dazu.

      Liebe Gruess

      Vloggy

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