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Und es bewegt sich doch …

Bereit? Festhalten! Ein journalistischer Texteinstieg, der Schulbuch–Charakter hat: gebündeltes Wissen – und ein Zitat. «Und sie bewegt sich doch.» Es soll aber gar nicht Galileo Galilei gewesen sein, der ihn gesagt hat. Er, der Satz (die Erde meinend, Anm. d. Autors), wird ihm, dem Philosoph, Mathematiker, Physiker und Astronom, offenbar fälschlicherweise zugeschrieben.

Und das ist gut so. Für mich, für diesen Blogeintrag. Denn Galilei stammte aus Pisa und starb in Florenz. Zwei Städte in der Toskana. Und kommenden Samstag beginnt die Lauftrainingswoche auf Elba. Gehört auch zur Toskana. Ja, ja, das ist nicht nur Klugscheisserei – denn wäre dem nicht so, wäre Galilei an dieser Stelle nicht nur in echt (seit über 373 Jahren), sondern spätestens heute auch als Texteinstieg mausetot.

So aber ist die inhaltliche Brücke geschlagen.

«Und es bewegt sich doch», sag ich, weder Mathematiker, Physiker, Astronom und schon gar nicht Philosoph, nämlich nach dem heutigen Tag, an dem die lange Zeit der Ungeduld ein Ende hatte: Erstmals seit dem 10. März werden wieder die Laufschuhe geschnürt – der gebrochene Zeh ist Geschichte und schmerzt nach den gut 30 Minuten im lockeren Tempo auch hinterher nicht. Dafür ist dieser Arschmuskel namens Piriformis mal mehr, mal weniger spürbar. Dies am Ende einer Woche, die sich beim Blick in das Garmin-Tagebuch durchaus sehen lassen kann: zwei Trainings auf dem stationären Schwungrad, zwei einstündige Runden auf dem frisch revidierten Frischluft- und Freiland-Bike, zwei Personal Trainings im Fitnessstudio (mein persönlicher Kampf «Pro Rumpfstabilität») – und eben das heutige Lauftraining.

«Jetzt ist überlegter Aufbau entscheidend», quittiert der Coach über «WhatsApp» umgehend meinen Kurzrapport. Das ist keine leere Worthülse im Stile eines Philosophen, sondern hat Hand und Fuss (und womöglich Piriformis); denn ab kommendem Samstag wird er, Ruedi Frehner (zusammen mit RUEDIRENNT-Freund Reto Hunziker), ihn, den überlegten Aufbau, während einer Woche aus nächster Nähe steuern und kontrollieren können. Auf Elba … richtig … in der Toskana.

Der massiv verspätete Einstieg in die Laufsaison 2015 hat (hoffentlich endgültig) begonnen. Quasi reif für die Insel. Oder des guten brückenschlagenden Textausstiegs willen: Und es bewegt sich doch!

elba_sonnenaufgang

Sonnenaufgang auf Elba: In gut einer Woche gilt es, diese herrliche Landschaft für Trainingsfortschritte zu nutzen. (Foto: Bernhard Latzko/CC/Flickr)

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