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Comeback-Woche eines Beinahe-Stars

Fast schon unheimlich – oder? Sind diese Parallelen nicht geradezu frappant? Wer ein echter Star ist, nennt einen grossflächigen Pool sein Eigen. Gibt dort Society-Partys. Lädt die Medienmeute zur Homestory. Fährt einen italienischen Strassenflitzer, für dessen Gegenwert es mitunter auch eine Eigentumswohnung zu kaufen gäbe. Und: Hat einen Personal Trainer. Wie ich!

Gut, an Stelle des eigenen Pools setze ich in wenigen Wochen viel lieber wieder auf einen «Rhyschwumm» in öffentlichem Gewässer. Das Einladen von guten Freunden und Verwandten ist viel tiefgründiger als jedwelche Adabei-Schickeria. Und meine WC-Bürsteli müssen eigentlich nicht zwingend in der «Glückspost» abgedruckt werden. Wenigstens der Strassenflitzer? Nochmals Fehlanzeige: Der fahrbare Untersatz aus japanischer Produktion hat durch den Wegfall der täglichen Arbeitswegpendlerei massiv an Stellenwert eingebüsst. Aber: Ich hab einen – einen Personal Trainer!

personal_training

Bei der Evaluation ist dieses Fitnessstudio durchgefallen – das Training bereitet den höchstmodernen Geräten zum Trotz mit diesen Kleidervorschriften schlicht keinen Spass. (Foto: Tekniska Museet/CC/Flickr)

Was den Stars und Sternchen aus der Glitzerwelt recht ist, kann mir nur billig sein. Hüstel, hüstel! Wobei das mit billig ja so eine relative Geschichte ist. Es ist ein netter Betrag, den ich meiner Kreditkartenfirma kürzlich zur (wie immer zuverlässig erfolgten) Belastung in Auftrag gegeben habe – aber dafür erhalte ich seit vergangenem Montag auch zwei Mal wöchentlich ein einstündiges Training zum Aufbau der Tiefenmuskulatur (Stichwort: Stabilisierung von Rumpf, Becken und Rücken), abgerundet durch eine wöchentliche Ölmassage in gediegener Hamam-Landschaft. Hüstel, hüstel!

Mit anderen Worten: Jetzt geht’s los! Erstens Kraftaufbau. Morgen, zweitens, der Wechsel vom stationären Schwungrad aufs diese Woche frisch revidierte Outdoor-Velo. Und – Comeback, Teil 3 – am Sonntag werden nach knapp sechswöchiger Zwangspause erstmals wieder die Laufschuhe geschnürt.

Zunächst mit einer sanften Testrunde. Ein leichtes Traben und Geniessen. Vielleicht mit Bildern des «Walk of Fame» im Kopf. Es wäre eine dieser Parallelen eines Beinahe-Stars.

3 Kommentare zu Comeback-Woche eines Beinahe-Stars

  1. Hoi Vloggy,
    genau – nach vorn blicken und aufbauen! Viel Erfolg und schönen „Rhyschwuimm“ (welche eine Wortkreation!)
    Liebe Grüße
    Elke

  2. Elke's Runningblog // 18. April 2015 um 9:32 am // Antwort

    Sorry, ein „i“ zuviel, Rhyschwumm 🙂

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