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Erfolgreiches Treten an Ort und Stelle

Eine Gleichung mit drei Unbekannten zu lösen, gelingt nicht alle Tage. Gestern war so einer. Noch 26 Tage bis zu den Laufferien auf Elba – Kondition weg – jetzt nur nicht die Panik verlieren! Und sonst so?

Irgendwo im neuen Hobbyraum steht doch dieses Gerät. Hinter dem Plastikbaum, neben den letzten Zügelkisten, unter dem Staub. Hand aufs Herz: Alleine der Schrottwert ungenutzter Fitnessgeräte in irgendwelchen Hobbyräumen, Gästezimmern und Kellern muss doch weit in die Milliarden gehen. Oder?

Mir egal. Mein Kettler Ergo Race gehört seit gestern nicht mehr in diese Kategorie. Nach wenigen Handgriffen darf sich das Velo ohne echte Räder wieder zur Kategorie «genutzte Fitnessgeräte» zählen: Plastikbaum umgestellt, Zügelkisten gebüschelt, Staub im Sauger. Das grosse Rad des punkto technischem Schnickschnack längst wieder überholten Modells kommt auf 18 Kilogramm Schwungmasse – meine Schwungmasse, ein Vielfaches dieser 18 Kilogramm, schwinge ich elegant obendrauf. Zusammen mit den drei eingangs erwähnten Unbekannten:

  • Wie ergeht es der Zehenfraktur in den klickpedalfixierten Bikeschuhen?
  • Wie verhält sich der seit der vergangenen Dry-Needling-Behandlung erstaunlich zurückhaltende Piriformis-Muskel?
  • Und zuguterletzt: Wie solid ist – nach gefühlt mindestens zweijährigem Unterbruch – generell das persönliche Sitzleder auf dem Rennvelosattel?

Nach einer Stunde Treten an Ort und Stelle sind Gerät und Hobbyraum mit meinem Schweiss geflutet, doch in den Pfützen spiegelt sich mein zufriedenes Lächeln. Und zwar derart zufrieden, dass ich heute gleich nochmals nachgelegt habe. Knapp 36 und gut 37 Kilometer auf der Kettler’schen Anzeige sind nach den beiden «Ausfahrten» natürlich Schwachsinn, aber der Freude tut das in diesem Moment keinen Abbruch.

Noch 25 Tage bis Toskana. Nicht nur der Ergo Race hat in den vergangenen Wochen Staub angesetzt. Es bleibt eng. Erfolgreicher Sitzledertest hin oder her.

 


jmtosses/Flickr/CCQuelle Vorschaubild Artikel:
jmtosses/Flickr/CC

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