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Mit Tanita auf metabolischer Zeitreise

Die Stammleserschaft weiss es längst: Dieser Blog bildet. Nächstes Beispiel gefällig? Metabolismus – griechisch: μεταβολισμός (metabolismós) – ist in der Biologie und Chemie ein Fachwort für Stoffwechsel. Um die Lesefreude hoch zu halten, soll durch zu viele Klugscheisser-Details aber keine Verwirrung oder gar Langeweile entscheiden. An dieser Stelle also keine weiteren Details zu biochemischen Vorgängen, kein vertieftes Eingehen auf Enzyme, kein Beschrieb von katabolen oder gar anabolen Reaktionen.

Der Grund: Das Fach Biologie ist im Maturazeugnis mit einer ungenügenden Note verewigt. Und zum Thema Chemie verweigere ich, trotz mathematisch-naturwissenschaftlicher Ausrichtung der gymnasialen Schulzeit, erst recht jeglichen Kommentar – katabol und anabol.

Wie formulierte es ein unbekannter Biochemiker einst so treffend: Viele Stoffwechselwege führen nach Rom. Unter anderem auch über Trainingspausen nach Verletzungen. Anders ist es nicht zu erklären, dass Garmin Connect – in technisch-virtuosem Zusammenspiel mit meiner Körperanalyseplattform (Zyniker und Ungebildete erniedrigen das Hightechgerät noch heute als simple Waage …) – mich seit vergangenem Oktober um satte 13 Jahre altern liess. Kurz vor dem München-Marathon bauchpinselte mich die unter edelst satiniertem Glas sich verbergende technische Meisterleistung namens «Tanita BC-1000» noch mit einem metabolischen Alter von zarten 35 Jahren, vorgestern Morgen waren es deren unverschämte 48. Das bis dato Unvorstellbare: metabolisch war ich in jenem Moment ein halbes Jahr älter als kalendarisch (vulgo: in Tat und Wahrheit)!

«Ist dein metabolisches Alter geringer als dein kalendarisches, bist du gesünder und trainierter als der Durchschnitt und umgekehrt, wenn der Wert höher liegt», wird die Zahl auf einfachste Art und Weise erklärt. Pffft!

Jener Tag, jene Messung steht für mich als Zeitenwende: Die Planung für das Personal Training im Fitnessstudio steht (Warnung an die Stammleserschaft und spontan Vorbeisurfende: ausführliche Berichte werden folgen) und ernährungstechnisch habe ich einen Strich unter die piriformis- und zehenbruchbedingte Depressivphase gezogen – mental herrscht wieder Aufbruchstimmung (wenngleich das erste Lauftraining wohl bis kurz vor der Laufferienwoche auf Elba Ende April warten muss).

Gemäss Körperanalyseplattform bin ich in den vergangenen 48 Stunden bereits ein Jahr jünger geworden. Und heute Nacht werden auch noch die Uhren auf Sommerzeit umgestellt. Unsere Zeitreise hat begonnen – Tanita und ich: Es ist wohl der Beginn einer ganz grossen Freundschaft.

 


Quelle: Alex/eflon/CC/FlickrQuelle Vorschaubild Artikel:
eflon/Flickr/CC

2 Kommentare zu Mit Tanita auf metabolischer Zeitreise

  1. Hallo Vloggy
    Pass nur uff, dass de mit z’vill training dini Geburt unterbietisch!!!😜😜😜
    Gruess und hoffentligg baldigi Besserig

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