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RUEDIRENNT: Endspurt vor dem Startschuss

RUEDIRENNT Interview Krebsliga Zürich

Glück gehabt: Für einen kurzen Moment setzt der Regen an diesem trüben Montag aus. Die Trockenpause wird im Garten der Krebsliga Zürich für Filmaufnahmen genutzt. Rolf Huck (Geschäftsführer Krebsliga Zürich) und Christoph Kurze (Geschäftsführer Krebsliga Graubünden) überreichen den schauspielerisch gekonnt daherjoggenden Ruedi Frehner und Reto Hunziker symbolisch eine Laufjacke.

Das Resultat der Film- und Fotoaufnahmen wird die Krebsliga Zürich ab Anfang August über ihre Online-Kanäle publizieren und damit eine begleitende Aktion zum Projekt «Gemeinsam Grenzen verschieben» von RUEDIRENNT lancieren. Die beiden kantonalen Institutionen sind Teil derjenigen Einrichtungen, für die die beiden Charity-Läufer in diesem Jahr Geld sammeln – die Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières/MSF) und die Stiftung Therapeion, ein Heim für schwerstbehinderte Kinder in Zizers, komplettieren die Runde. Das gesammelte Geld fliesst dabei nicht in irgendeinen Spendentopf, sondern wird für ganz konkrete Projekte verwendet: Bei den beiden kooperierenden Krebsliga-Sektionen Zürich und Graubünden bedeutet dies die finanzielle Unterstützung eines Sommerlagers für krebskranke Kinder, beim Heim Therapeion werden Stunden mit Therapiehunden unterstützt – und bei den MSF wird aus der Aktualität heraus gemeinsam mit der Organisation ein gezielter Verwendungszweck definiert werden.

Ruedi und Reto und ich: Die Geschichte hinter dem Kennenlernen und den mittlerweile entstandenen engen Freundschaften wiederholt sich. 2011 und 2012 lief Ruedi im Rahmen der Aktion «Jeder Rappen zählt» weit über 90’000 Franken ein. Auch Reto hatte damals die fixe Idee, seine Laufschuhe für Menschen zu binden, die im Leben nicht immer auf der Sonnenseite stehen. Er läuft im Sommer 2012 von der Quelle des Rheins am Oberalppass bis zu dessen Mündung in Rotterdam – mit dem Resultat: 1425 Kilometer gerannt und 55’555 Franken für krebskranke Kinder gesammelt. Reto und Ruedi lernen sich über ihre Projekte kennen und wissen, dass sie bei einem nächsten Mal gemeinsame Sache machen.

2013 wiederum treffe ich auf die beiden – zunächst auf Ruedi als Coach in den Toscatours-Laufferien in der Toscana, im Herbst auf Reto als Co-Coach bei den Arosa-Lauftagen. Und ihre Idee, vom 9. bis 17. August 2014 die Schweiz im Massstab 1:5 zu umrunden und dabei für gute Zwecke Geld zu sammeln, fasziniert mich auf Anhieb. Weil ich läuferisch weit davon entfernt bin, in neun aufeinanderfolgenden Tagen neun Marathons zu absolvieren, unterstütze ich RUEDIRENNT in der Folge in der Kommunikation, auf den Online-Kanälen – und als erfolgreicher Spendenläufer.

Nach dem offiziellen Teil des Termins bei der Krebsliga bleiben wir drei noch im Sitzungszimmer und nutzen die Gelegenheit, offene Fragen zu klären. Denn in weniger als drei Wochen werden Ruedi und Reto längst unterwegs sein. Ihr Ziel: während der gesamten Woche keinen Meter alleine laufen zu müssen. Sie betonen, keineswegs im Wettkampftempo unterwegs zu sein; die sogenannte Pace wird im Schnitt zwischen 6:00 und 6:30 Minuten pro Kilometer liegen. Begleiten dürfen und sollen alle – ob zu Fuss oder mit dem Bike, ob für einen, fünf oder zwanzig Kilometer.

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  1. «Coach» on Air: Termin bei Radio Argovia | strohmRUN

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