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Projekt Horu, vorwärts, Marsch!

Bataflafla und GPS-Messung, Basler Spalenberg und Matterhorn haben in diesem Jahr sehr viel gemeinsam. Läuferisches im Fasnachts-Endspurt, quasi. Nicht nur bei «T-Zero».

Na, ist der Einstieg wieder schön verwirrend gelungen? Komplizierte Brücken geschlagen, die auf Teufel komm raus witzig wirken wollen? Ja? Sehr schön. Ziel erreicht. Zumindest im Blog – keinesfalls was das Läuferische 2014 anbelangt. Da wartet nämlich noch sehr viel Arbeit.

Ich weiss: Am 12. Januar war es, also vor fast zwei Monaten, als der bisher letzte Blog-Beitrag publiziert worden war. Seither war ich nicht untüchtig, doch die Trainings zwischen 30 und 75 Minuten, mal spritziger, mal weniger, mal mit Bauchweh (Reminder an mich: nicht vor einem Lauf saure Zungen essen und Citro light trinken!), mal ohne, plätschterten so vor sich hin. Ältere Blogleser erinnern sich (um diese Floskel wieder einmal elegant eingesetzt zu haben): Ohne klare Zielvorgaben geht bei mir nicht viel.

Tja, und jetzt? In dieser Woche kollidieren förmlich zwei Vorgaben miteinander: Zum einen offizieller Trainingsauftakt (sprich: Trainingsplan-Start) für das «Projekt Horu 2014» – zum andern letzte Vorbereitungen für «die drey scheenschte Dääg», die am kommenden Montag mit dem 4-Uhr-Schlag und einem herrlichen Morgestraich (merke/für Auswärtige: Jeder, wirklich jeder Morgestraich ist ein Jahrhundert-Morgestraich!) starten.

«T-Zero», eine App aus Apples iTunes Store, zeigt mir seit Wochen auf dem iPhone an, was es geschlagen hat: Heute Abend konkret noch 121 Tage und gut 12 Stunden bis zum Startschuss des Zermatt-Marathons (5. Juli 2014, 8:40 Uhr), nur noch 4 Tage und knapp 8 Stunden bis zum nächsten Jahrhundert-Morgestraich. Der Trainingsauftakt von heute ist rasch erzählt: 12 Kilometer auf Intensitätsstufe 3 (Beschrieb vom Coach: «Sprechen in ganzen Sätzen» – ich dachte mir spontan: War die Übung für meine Frau gedacht?), so die Vorgabe. Natürlich wie üblich, kaum liegt ein Trainingsplan vor, zu intensiv reingeschossen. Aber summa summarum zufrieden.

Das Training von kommender Woche hat es da schon mehr in sich – gerade im Hinblick auf den Marathon am Fusse des Matterhorns: Kohlenberg, Nadelberg, Heuberg, Spalenberg, Gemsberg. Und als Pièce de Resistance der Berg der Berge aller gässelnden und im Fasnachtshimmel schwebenden Cliquen: der Rheinsprung, der nach Tour-de-France-Massstäben schon als «Hors Catégorie» gelten und bei erfolgreicher Absolvierung mit Pfeifer-Retraite und Parademarsch zwingend ein gepunktetes Trikot mit sich bringen würde. Ja, die Basler Altstadt kann sich trainingstechnisch (punkto Schwelgeffekt ohnehin) durchaus mit dem Oberwallis messen.

Polar RC3 GPS Cortège Basler Fasnacht

Die Cortège-Route habe ich bereits auf die Polar RC3 GPS montiert, äh, geladen. Und Ende kommender Woche melde ich mich wieder: Viele Kilo- und Höhenmeter in den Beinen, etliche Bataflafla und Coup de Charges (keine alkoholischen Getränke, sondern elementare Trommelstreiche – schwör!) in den Armen, das (zugegeben sehr leichte) Gewicht einer Carbontrommel auf der Schulter, auf dem Kopf unter der Larve (angesichts der frühlingshaften Wettervorhersage: «stabile Hochdrucklage») zahlreiche Liter herausgeschwitzt – und im Herzen um eine Jahrhundert-Fasnacht reicher. Versprochen.

Aus aktuellem Anlass wird der heutige Blog-Eintrag mit einem kleinen Service-Bereich angereichert – und zwar für alle die, die mit der Basler Fasnacht nicht so vertraut sind, sich jetzt aber von meinen Zeilen etwas haben anstecken lassen: Bei der Pfeifer- und Tambourengruppe IGGS gibt es alle groben Eckdaten zu meinen fasnächtlichen Aktivitäten. Wer es zeitlich richten kann, dem sei am Vorabend des Jahrhundert-Morgestraichs der Besuch der Laternentaufe empfohlen. An jenem Sonntagabend ist über den Dächern der Stadt die Vorfreude auf die Jahrhundertfasnacht förmlich greifbar. Alles weitere Wissenswerte zu den «drey scheenschte Dääg» halten übrigens die Webseiten von Basler Fasnacht Online und jene des Fasnachts-Comités bereit. A propos Morgestraich: Viel zu früh, um ans Rheinknie reisen zu können? Zählt nicht als Ausrede: Auch in diesem Jahr setzen die SBB wieder zahlreiche Extrazüge ein. Ätsch!

iggs Fasnacht 2014
Keine Sorge: Diese Aufnahme ist nicht erst heute entstanden. Die Larven für die Fasnacht 2014 sind mittlerweile gemalt und lackiert – und mit einer geschleimten Frisur versehen. Ein Besuch in Basel lohnt sich also allemal. (Foto: Isa Wyss)

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  1. Polar(kr)eisgedanken unter Fricktaler Sonne | strohmRUN

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