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Tiefenmatten nie – oder: Die Horu-Vision

Mittlerweile sind rund drei Monate seit der Toscana-Laufwoche ins Land gezogen – und der «Kick in the Ass» (er sei an dieser Stelle zum letzten Mal erwähnt, versprochen) zeigt noch immer seine Wirkung. Zwischen zwei und vier Trainingseinheiten habe ich seither wöchentlich absolviert, natürlich auch beflügelt durch das Ergebnis auf den «schönsten 10 Meilen der Welt» quer durch Bern.

Ende Juni standen übrigens sehr aktive Zermatt-Ferien auf dem Programm – mit viel Wandern und ebenso viel Running. Rauf, runter, rauf, runter. Und damit fängt eigentlich alles Weitere an…

Seit Jahren hatte ich mir zum Ziel gesetzt, einmal am «Internationalen Matterhornlauf» teilzunehmen. Tönt spektakulär, ist aber eigentlich machbar – im Vergleich zu dem, was sich daraufhin entwickeln sollte. Auf 14 Kilometern galt es bei diesem Berglauf eine Höhendistanz von rund 1000 Metern zu überwinden: von Zermatt über Furi und die Stafelalp bis Schwarzsee. So weit, so gut. Doch jetzt kommt ein ziemlich schwerwiegendes Problem betreffend die Umsetzung meines Plans: Den Matterhornlauf gibt es seit einem Jahr nicht mehr!

Dafür den «Matterhorn Ultraks». Tönt wiederum spektakulär – und ist es auch. Im Winter mit Tourenski, im Sommer ein Trail-Berglauf. Verschiedene Längen und Höhenprofile. Wer will, kann beide Resultate der Jahreszeiten zusammen werten lassen. Realistisch angehaucht wie ich bin, habe ich die kürzeste Trail-Route unter die Lupe genommen: 16 Kilometer, 1100 Meter hoch – und, da Start und Ziel im Dorf sind, auch wieder 1100 Meter runter. Sieht dann im Höhenprofil wie folgt aus:

Matterhorn Ultraks

Fazit: Vergiss es! Einerseits, weil ich die Start-Steigung über «Tiefenmatten» bestens kenne und dort bereits niemals im Entferntesten an Rennen denken könnte, anderseits weil ich 1100 Meter bergab meinen Gelenken (Rücken inklusive) niemals zumuten will.

Bleiben zwei Varianten: Das Ziel, im Angesicht des geliebten Matterhorns – nach der Etappenteilnahme im Rahmen der «Swiss Orienteering Week 2006» – nochmals wettkampfmässig an den Start zu gehen, begraben. Oder… die Vorbereitung für das «Projekt Horu 2014» beginnt! Für den Juli des kommenden Jahres habe ich mir die Teilnahme am Zermatt-Marathon vorgenommen.

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg – nicht primär, was die Marathon-Distanz anbelangt, aber die auf mich wartenden Höhenmeter wollen (in Kombination mit eben der Distanz) gut vorbereitet sein.

Zermatt-Marathon

Zunächst habe ich aber nach vierjähriger Abstinenz noch das Marathon-Comeback geplant: Im Oktober steht der Kölner Dom auf dem Programm.

Was so eine Woche Toscana alles bewirken kann…

1 Trackback / Pingback

  1. «Arosa Snow Run in da house!» | strohmRUN

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